Gespeichert unter: Baumschule, Gartenbau, Gemüsebau, News, Weinbau | Schlagworte: mbm, natural green pflanzenstärkungsmittel, pflanzenstärkung, yves kessler
natural green® enthält mittels einer speziell entwickelten Prozesstechnologie aufbereitetes mikrofeines 79%tiges Calciumcarbonat sowie 3,8% Silizium, 4,6% Magnesium und viele wichtige Spurenelemente.
Die durchschnittliche Partikelgröße liegt bei 7 Mikrometer. Diese können daher in Verbindung mit Wasser leicht in die Stomata sowie über die Kutikula in das Blattinnere eindringen.
Aufgrund der speziell entwickelten Prozesstechnologie werden die Partikel nicht nur zerkleinert, sondern deren reaktive Oberfläche sowie die Porosität verdoppelt bzw. verdreifacht sich gegenüber normal gemahlenen Partikeln.
natural green® zeigt damit eine deutlich erhöhte Reaktions- und Dissoziationsbereitschaft mit Wasser bzw. Zellsäften. Im übertragenen Sinn wirkt natural green® wie ein Katalysator zur Aktivierung und Steigerung des Zell-Metabolismus.
Die bislang in einer Vielzahl von Versuchen beobachteten und dokumentierten Wirkungen von natural green® bei verschiedensten Kulturpflanzen lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Steigerung der Photosyntheseleistung sowie die erhöhte Produktion pflanzlicher Stoffe wie Chlorophyll, Zucker, Stärke, Vitamine, Flavonoide usw.
Aufgrund dieser Effekte kann der Anwender mit
folgenden Vorteilen rechnen:
* Gesteigerter Ertrag
* Verbesserte Pflanzenqualität
* Erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber Pflanzenkrankheiten
* Verbesserte Jungpflanzenentwicklung
* Verbesserte Lager- und Transporteigenschaften
* Wassereinsparung durch Optimierung der Stomata-Funktion
* Verbesserter Geschmack
* Reduziert nachgewiesen bis 25% den Nitratgehalt z.B. in Kopfsalat
* Reduziert bei regelmäßiger Anwendung den Befallsdruck von »Echtem Mehltau« z.B. bei Wein
Die Applikation erfolgt als 0,1 bis 0,5%-ige Blattdüngung (0,5 – 3 kg/ha).
Je nach Kultur wird die Behandlung 2 – 4 mal im Abstand von 10-21 Tagen wiederholt.
natural green® ist für den Biolandbau in Deutschland, Österreich und der Schweiz zugelassen.
Gespeichert unter: Gartenbau, Gemüsebau, News | Schlagworte: biokräuter, hiebras del marin, hierbas del sur, hierbas.eu
Bio Kräuter International
Unter dem Slogan „Bio-Kräuter International“ bietet die Firma Hierbas del Marin S.L. aus Spanien nun auch auf dem deutschen Markt Ihre Produkte aus kontrollierten Betrieben an. Hierbei handelt es sich um Jungpflanzen in verschiedenen Traygrößen sowie Rohware und Fertigware. Die Produktionsstandorte sind in Spanien Festland, Teneriffa, Mexiko und Marokko bereits etabliert, nun ist ein neuer Standort in Düsseldorf als Produktionsstätte und Umschlagplatz hinzugekommen. Es werden auf insgesamt 130ha Produktionsfläche mit 95 festangestellten Mitarbeitern verschiedene Produktgrößen für die jeweiligen Marktanforderungen produziert. Der deutschsprachige Raum soll nun von Düsseldorf aus koordiniert werden. Hier wurde der ehemalige Betrieb Gartenbau Christoph Andree dazugewonnen, um entsprechende Größenordnungen abwickeln zu können. Die Produktpalette umfasst unbewurzelte und bewurzelte Jungpflanzen von Kulturen wie z. B. Rosmarin, Lavendel, Thymus, Salvia etc. in 2 Traygrößen, sowie Saatjungpflanzen diverser Produkte wie z.B. Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, Dill etc. ebenfalls in 2 Traygrößen. Roh- bzw. Fertigware wird in Düsseldorf auf 6.000m² Unterglasfläche und 4 ha Freilandflächen kultiviert, natürlich in Bioqualität. Die Firma Hierbas del Marin stammt ursprünglich aus Almeria und ist bereits von den Ursprüngen her mehr als 100 Jahre alt. Die Familien hatten jeweils differenzierte Betriebe und sind nun unter der Firmierung Hierbas del Marin S.L. zusammengefasst. Die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens ist die Belieferung des Groß- und Einzelhandels in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie die Produktion von Jungpflanzen für diverse Bio- Gartenbaubetriebe. Auch hinsichtlich weiterer Produktgruppen in Bioqualität liegen bereits die ersten Produktionen vor. Die Firma Hierbas del Marin S.L. agiert unter dem Markennamen Hierbas Del Sur ® und betreibt ausschließlich Produktion und Handel mit Bioprodukten.
Link: www.hierbas.eu
Gespeichert unter: News | Schlagworte: ökologische Betriebsmittel, bio clipse, eco bio systems, intrachem bio, Lars Gather, lieferant des jahres, taspo, taspo awards, vi-care
Am Donnerstag wurden die Finalisten der diesjährigen TASPO Awards bekannt gegeben.
Die Firma …natürlich pflanzlich! Inh. Lars Gather ist in der Kategorie „Lieferant des Jahres“ mit seinen ökologischen Betriebsmitteln, von der 22-köpfigen Fachjury als Finalist nominiert worden. Diese Kategorie wird vom Veranstalter wie folgt beschrieben:
Lieferant des Jahres:
Dieser Preis geht an einen Zulieferer von Pflanzen, Technik und Bedarf, der sich in besonderer Art und Weise um die Belange von Gärtnern und Floristen kümmert und besondere Angebote in Richtung Qualitätssicherung, Lieferservice und Beratung gemacht hat. Bewertet werden Ziel und Idee, Art und Weise der Umsetzung, Bedeutung für die Kunden, Innovationskraft.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei unseren Kunden für die gute Zusammenarbeit.
Die Gewinner in den jeweiligen Kategorien werden am 30. Oktober 2009 auf der Verleihung der TASPO Awards 2009 in Berlin bekannt gegeben.
Link: http://taspoawards.de/finalisten-gewinner/
Quelle: Hiltrud Breyer
Erstmalig werden weltweit hochtoxische Pestizide auf den Index gesetzt. Wirkstoffe, die Krebs erzeugen, das Erbgut verändern oder die Fortpflanzung schädigen sind in Zukunft verboten. Ebenfalls auf dem Index stehen die Umwelthormone (endokrine Disruptoren). So wollen es die neuen Zulassungsvorschriften für Pestizide, auf die sich Europaparlament und Rat geeinigt haben. Ein Durchbruch gelang auch bei den Verbesserungen für den Bienenschutz. In Zukunft muss sichergestellt sein, dass Wirkstoffe keine unakzeptablen akuten und chronischen Effekte auf Bienen haben. Es gelten in Zukunft genaue Dokumentationskriterien für Produzenten und Landwirte. Dies ist der Einstieg in den elektronischen Feldpass. Pestizidprodukte sollen künftig in Europa mit gegenseitiger verpflichtender Anerkennung in drei Zonen zugelassen werden. Auf Drängen des Europaparlaments werden dabei jedoch die Möglichkeiten der EU-Mitgliedsstaaten, zusätzliche Anwendungsbedingungen oder Beschränkungen aufzustellen, erheblich ausgeweitet. Dies ist das klare Ja zur Harmonisierung bei der Produktzulassung, lässt jedoch den EU-Mitgliedsstaaten Flexibilität, die jeweiligen nationalen Umweltstandards zu sichern. Die Einigung ist eine win-win-Situation für alle: sie bringt mehr Umwelt- und Gesundheitsschutz, Verbrauchersicherheit, schafft aber auch Innovationsanreize für die Wirtschaft und sichert deren Wettbewerbsfähigkeit.
Hintergrundinformationen hier
Gespeichert unter: Uncategorized | Schlagworte: öko, ökologischer Anbauverband, Bio, Bio Ratschläge, Bioland
Landwirte brauchen Wissensgrundlagen, um selbst abschätzen zu können, welche Naturschutzziele sie in welchem Umfang durchführen können und wollen. Dazu dient ein neues Praxishandbuch, das im Bioland-Verlag erschienen ist. Die vorgestellten Handlungsempfehlungen wurden in einem mehrjährigen Projekt auf dem Naturschutzhof Brodowin in Brandenburg entwickelt und erprobt. Das Handbuch gibt Landwirten das Handwerkszeug, gezielte Naturschutzmaßnahmen auf dem eigenen Betrieb durchzuführen. Gleichzeitig erhalten Naturschutz- und Landwirtschaftsverwaltungen eine Orientierung, welche Förderprogramme es sich in Zukunft anzubieten lohnt.
Das Handbuch enthält 20 Steckbriefe zu erfolgreich erprobten Naturschutzmaßnahmen. Hier erfährt der Landwirt wie es geht, mit welchen Kosten und Aufwendungen er zu rechnen hat, welche Vor- und Nachteile die Maßnahme hat und welchen Erfolg sie im zugrunde liegenden Projekt hatte. 17 Steckbriefe zu besonders schützenswerten Tier- und Pflanzenarten vermitteln Wissen. Der beiliegende Film zum Handbuch zeigt, wie die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen im ökologischen Landbau in der Praxis aussehen kann.
Die vorgestellten Maßnahmen wurden für Boden- und Klimaverhältnisse Nordostdeutschlands konzipiert. Manche der Maßnahmen müssen für andere Standorte angepasst werden, andere sind ohne weiteres übertragbar. Das Handbuch wurde vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziert. Projektträger waren das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. und der Ökodorf Brodowin e.V.
Sarah Fuchs, Karin Stein-Bachinger: Naturschutz im Ökolandbau – Praxishandbuch für den ökologischen Ackerbau im nordostdeutschen Raum, 144 Seiten, zahlreiche Abbildungen, DVD, ISBN 978-3-934239-35-7, 10,- Euro zuzüglich Porto, Bioland-Verlag, Tel.: 06131/14086-95, Fax: 06131/14086-97, E-Mail: abo@bioland.de oder über den Buchhandel.
05.12.2008
Quelle: Bioland-Pressemitteilung
Gespeichert unter: Baumschule, Gartenbau, Gemüsebau, News, Weinbau | Schlagworte: ascorbinsäure, öko, ökologische Betriebsmittel, ökologischer landbau, Bio, marin, mbm flora und düngemittel, neue pflanzenschutzmittel, pflanzenstärkungsmittel, vi-care
Jetzt neu im Sortiment und auch online deutschlandweit bestellbar: Vi-Care biologisches Pflanzenstärkungsmittel im 5 Liter Gebinde.
Vi-Care ist ein neues organisches Produkt hauptsächlich auf der Basis natürlicher organischer Säuren. Seine Herkunft ist rein pflanzlich. Es ist ein natürliches Extrakt aus Citrussamen und enthält u. a. Ascorbinsäure (Vitamin C), Milchsäure, Tocopherole (bekannt als E-Vitamine), Glukose und Oligosaccharide.
Vi-Care potenziert die natürliche Verteidigung der Pflanzen gegen:
Pilze: Botrytis, Pythium, Phytophthora, Peronospora
Bakterien: Pseudomonas, Xanthomonas, Corynebacterium und Erwinia
Hindert die Sporen an der Keimung (präventiv), stoppt die weitere Entwicklung des Pilzes, besonders die Hyphenentwicklung nach der Infektion.Wirkt innerhalb der Pflanzen (systemisch, auf-und abwärts), indem es die pflanzeneigene Abwehrreaktion induziert.
Wirkt besonders gut präventiv es erzielt aber auch nach einer Infektion gute Ergebnisse.
Vi-Care wird bereits in folgenden Kulturen erfolgreich eingesetzt:
Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Bohnen, Gurken, Porree, Wein, Erdbeeren, Salat, Rosen, Statice, Callas, Chrysanthemen, Nelken, Lilien, Cyclamen, Kräuter.
Anwendungsempfehlung:
Blattapplikation 75-100 ml / 100 Liter Wasser
Beregnung 1 l/ha in 600 l Wasser
Anwendungsintervall: (vorbeugend) alle 10-14 Tage
und im Falle einer Infektion (kurativ) 3 Anwendungen im Abstand von 5 Tagen
Jetzt endlich deutschlandweit online zu bestellen, bitte hier klicken für weiter Infos
Gespeichert unter: News | Schlagworte: eco ferien, eco-ferien.de, umweltfreundliches reisen
| Quelle: eco-ferien-Pressemeldung | |
| Eco-ferien.de ist ein Treffpunkt für Anbieter und Interessenten von umweltfreundlichen Reiseangeboten. Umweltbewusste Urlauber können auf den Seiten die Angebote an Bio-Ferienwohnungen und -häusern, Naturcampingplätzen, Bio-Bauernhöfen und Weingütern sowie von Bio-Hotels und Öko-Pensionen einsehen, vergleichen und auswählen. Eine regelmäßig aktualisierte Datenbank bietet Unterkünfte für jeden Geschmack in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Anbieter von Öko-Unterkünften sind eingeladen, ihre Angebote darzustellen und dabei genau zu erläutern, was diese besonders umweltfreundlich macht. Die Präsentationen sind so aufgebaut, dass die Anbieter viel Freiheit bei der Beschreibung ihrer Dienstleistungen haben, und die Nutzer so viele Informationen wie möglich erhalten. Die Darstellung des ökologischen Engagements ist für jeden Anbieter verpflichtend, damit die Interessenten entscheiden können, ob ihnen das ökologische Engagement des Vermieters zusagt. |
|
Gespeichert unter: News | Schlagworte: öko netzwerk, ökonetzwerk, netzwerk ökobetriebe
| Quelle: oekolandbau.de | |
| Das vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) geförderte Netzwerk von Demonstrationsbetrieben wird auch im nächsten Jahr fortgeführt. Die zuständige Geschäftsstelle in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sucht daher 200 ökologisch wirtschaftende Betriebe und Betriebsleiter aus allen Landschaftsräumen Deutschlands für die folgenden Aufgaben:
Öffnung des Betriebs für Verbraucher, Berufskollegen und andere interessierte Gruppen für Besichtigungen an jährlich mindestens vier Terminen. Dies können sowohl Termine wie Hoffeste, Tage der offenen Tür etc. sein, als auch individuell vom Betriebsleiter direkt mit bestimmten Gruppen vereinbarte Termine, Gemeinschaftsaktionen aller Demonstrationsbetriebe zweimal im Jahr. Zielgruppen sind Verbraucher, umstellungsbereite Landwirte sowie Vermarkter und Vertreter nachgelagerter Bereiche, die in die Bio-Branche einsteigen möchten. Zur Betreuung des Netzwerks wurde eine Koordinationsstelle einerichtet |
|
| Quelle: mz-web.de | |
| Insgesamt bewirtschaften nach amtlichen Angaben im südlichen Teil von Sachsen-Anhalt (Burgenlandkreis) elf Betriebe rund 4000 Hektar ökologisch. Das sind 3,5 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche.
Die ADG ist mit 1400 ha Anbaufläche der größte Bio-Produzent in der Region Starsiedel und verkauft ihre Waren über die Bio-Vermarktungszentrale nicht nur deutschlandweit. Auf 40 % der Felder wurde Körnermais gesät, auf 25 % Winterweizen und Dinkel, 20 % nehmen in dieser Saison Sommergerste, Hafer, Ackerbohnen und Klee ein. Die Erträge liegen über den Erwartungen. Ein guter Grund für Produktionsmanager Christoph Foth auch nach Ablauf der fünfjährigen Bindungsfrist für die Förderung auf dem vor sieben Jahren eingeschlagenen Öko-Weg zu bleiben. Zusätzlich zu den 13 Beschäftigten hatte das Unternehmen jetzt 13 Saisonkräfte zur manuellen Unkrautbekämpfung eingestellt. Im Öko-Betrieb von Johannes Mühlbach aus dem Döschwitzer Ortsteil Gladitz bearbeiten drei Personen gemeinsam mit etwa 20 Hackhelfern 125 ha. Der Landwirt vermarktet seine Bio-Produkte über den Naturland-Verband. Auch die Rittergut Wengelsdorf GbR hat sich für ökologische Wirtschaftsweise entschieden. Auf den rund 330 Hektar – 280 Ackerland und 50 Grünland – werden Weizen, Roggen, Zuckerrüben, Hafer, Gerste und Luzerne angebaut und über Naturland verkauft. Fest angestellt sind dort der Diplom-Agraringenieur Dietmar Weniger und sein Sohn Michael. Mit weiteren 20 Personen sind Pflegeverträge über 30,5 ha Zuckerrübenfelder abgeschlossen. |
|
| Autor: C. Offeneÿ | |
| Das Landwirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat seine sechsten „Ökomonitoring-Bericht“ vorgelegt. Seit 2002 untersuchen die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter Baden-Württemberg im Auftrag der Landesregierung Produkte aus ökologischem Anbau. Im vergangenen Jahr nahmen sie 612 Lebensmittel unter die Lupe.
Insgesamt stellt das Montoring der Biobranche gute Noten aus. Rund 93 % der überprüften Frischware hat das Bio-Siegel tatsächlich verdient. Von konventioneller Ware trennt sie Welten. Beispiel: Beerenobst. In Bio-Beeren fanden die Chemiker bei 5 % deutliche Pestizidspuren. Bei konventioneller Ware waren es aber gleich 85 %. insgesamt ließen lediglich 7,5 % der frischen Öko-Erzeugnisse und 6,5 % der verarbeiteten Produkte nach Angaben des Ministeriums eine unzulässige Behandlung oder eine Vermischung mit konventioneller Ware vermuten. In einigen Stichproben von Kartoffeln (12 %, bei ägyptischer Ware 30 %), Zitrusfrüchten (17 %), Zuchtpilzen und Steinobst fanden die Lebensmittelchemiker Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Deutlich verbessert hatten sich die Testergebnisse bei Karotten, von denen im Jahr 2006 noch 15 % wegen auffälliger Rückstände beanstandet worden waren. „Grundsätzlich kann man sich auf Bio-Qualität verlassen, aber wie in jedem Bereich gibt es Betrüger“, sagte Heidi Schworm, Ernährungsberaterin von der Landesverbraucherzentrale. Bio-Lebensmittel enthalten zudem, wenn überhaupt, nur minimale Spuren von gentechnisch veränderten Pflanzen. Bei 60 untersuchten soja- und maishaltigen Lebensmitteln fanden sich in 15 % der sojahaltigen Produkte GVO-Anteile unterhalb der Nachweisgrenze von 0,1 %. Die 21 Produkte mit Bio-Mais waren vollständig gentechnikfrei. Damit lagen die Werte weit unter der Toleranzgrenze von 0,9 %. Zum Vergleich: Bei konventioneller Ware hatte die Lebensmittelüberwachung Baden-Württemberg in 2007 in knapp jedem zweiten sojahaltigen Lebensmittel geringe Bestandteile aus gv-Pflanzen entdeckt. Biolebensmittel aus der Türkei tragen das Ökosiegel allerdings besonders häufig zu unrecht, weil sie stark mit Pestiziden belastet sind, berichtet die taz. 50 % der getesteten Produkte aus dem Land enthielten mehr als 0,01 Milligramm Gift pro Kilogramm Ware. Kein Staat schnitt in der Studie schlechter ab. Besonders betroffen sind die türkischen Hauptexportprodukte: Orangen, Rosinen und getrocknete Aprikosen. Bei einigen Zitrusfrüchten spricht das Ministerium klar von Irreführung des Verbrauchers: Das Obst war so stark belastet, dass es sich eindeutig um konventionelle Ware handelt. Zwar basiert das Testergebnis der türkischen Produkte nur auf zwölf Proben, von denen sechs beanstandet wurden. Aber auch in den Jahren 2002 bis 2006 fiel das Monitoring für die Türkei schlecht aus. Vertreter der Ökobranche haben Konsequenzen gefordert, berichtet die taz weiter. Manche Importeure müssten sehr viel genauer hinschauen, von wem sie beliefert werden, sagte Jochen Neuendorff, Chef der Gesellschaft für Ressourcenschutz. Die Ökozertifizierer müssten viel öfter unangekündigt kontrollieren und Proben im Labor untersuchen lassen, ergänzte Neuendorff. Er nannte Firmen wie die Rapunzel Naturkost AG als Vorbilder, die nach eigenen Angaben ihre Biobauern vor Ort regelmäßig beraten und jeden Wareneingang chemisch prüfen. Der Bundesverband Naturkost Naturwaren sprach sich für mehr Investitionen in Ländern wie der Türkei aus, damit auch dort die Regeln der guten landwirtschaftlichen Praxis eingehalten werden. „Es gibt türkische Biozertifizierer, mit denen wir nichts zu tun haben wollen“, sagte Christian Winzer, dessen österreichische Bionahrungsmittel GmbH Trockenfrüchte auch nach Deutschland einführt. Ein anderer Brancheninsider bezeichnete die Kontrollstellen in der Türkei als „lausig und korrupt“. Das vollständige Öko-Monitoring 2007 finden Sie hier |
|


