Nachhaltigkeits-Blog


Ungebremstes Wachstum für Bio-Lebensmittel
Februar 20, 2008, 7:38
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Ungebremstes Wachstum für Bio-Lebensmittel
1.100 Hektar Obstbaufläche werden in Baden-Württemberg ökologisch bewirtschaftet.

Apfelbaum
Bildquelle:
aid infodienst

„Im Jahr 2007 war ein ungebremstes Wachstum auf dem Markt für biologische Lebensmittel zu verzeichnen. Der Biosektor verbuchte erneut ein Umsatzplus von über zehn Prozent“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Montag (18. Februar) bei der Eröffnung der 13. Internationalen Wissenschaftstagung zum Ökologischen Obstbau an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg (Landkreis Heilbronn).

Damit habe der Umsatz mit biologisch erzeugten Lebensmitteln die Grenze von fünf Milliarden Euro überschritten. Dies führe zu weiter steigenden Marktanteilen, so seien beispielsweise bereits zwei Drittel aller verkaufter Baby-Glaskostartikel Bioware und bei Frischmilch liege der Anteil bereits bei über zehn Prozent.

In Baden-Württemberg werden von rund 120 Betrieben nahezu 1.100 Hektar Obstbauflächen ökologisch bewirtschaftet. „Das Land Baden-Württemberg begleitet die Betriebsumstellung insbesondere auch durch Forschungsarbeiten zum ökologischen Obstbau. Ein entsprechendes Versuchsprogramm „Alternativen im Apfelanbau“ begann bereits Jahr 1989″, betonte Gurr-Hirsch. Die Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit der Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau (FÖKO). Diese ist auch Träger des Ökologischen Beratungsdienstes mit zukünftig 2,5 Beratungsstellen.

Schwerpunkt der Aufgaben im Versuchswesen sei die Sortenprüfung aller marktrelevanter Obstarten auf Eignung für den ökologischen Anbau, die Entwicklung von Kulturverfahren und die Entwicklung von Abwehrstrategien gegenüber Krankheitserregern und Schädlingen.

„Auf die steigende Verbrauchernachfrage haben die Bio-Obstbauern reagiert und ihre Anbauflächen stetig erweitert. So haben die organisiert vermarktenden Bio-Apfelerzeuger in Deutschland insgesamt 500 Hektar Obstplantagen in den beiden zurückliegenden Jahren neu gepflanzt“, ergänzte die Staatssekretärin. Das Absatzpotenzial für Bio-Apfel sei noch nicht ausgereizt. In den letzen beiden Jahren konnte das Absatzvolumen um über 30 Prozent gesteigert werden.

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Nachfrage nach Biogemüse wächst
Februar 14, 2008, 10:21
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Das Kaufinteresse für Bio-Gemüse ist in Deutschland 2007 weiter gestiegen. Die Privathaushalte, die schon 2006 etwa 11 % mehr Bio-Gemüse eingekauft hatten als ein Jahr zuvor, erhöhten ihre Einkaufsmengen im vorigen Jahr um weitere 8 %.

Dass der Nachfragezuwachs etwas geringer als im Vorjahr ausfiel, dürfte vor allem den europaweit widrigen Witterungsbedingungen mit den entsprechenden Ernteverlusten geschuldet gewesen sein. Denn auffällig für 2007 ist, dass das Wachstum vor allem im 1. Quartal des Jahres stattfand, während ab Frühjahr 2007 die Absatzmengen stagnierten oder zeitweise leicht zurückgingen.

 

Die Zuwachsraten bei den einzelnen Gemüsekulturen fielen sehr unterschiedlich aus: Während sich Paprika 2007 mit einem Absatzplus von 48 % als absoluter Verkaufsrenner erwies, gingen auf der anderen Seite die Verkaufsmengen bei Salatgurken infolge anhaltender Lieferengpässe um 31 % zurück.

 

Gut die Hälfte des Bio-Angebots stammte auch 2007 aus heimischer Erzeugung. Die Importrate hat sich zum Vorjahr nur wenig verändert. Bei Möhren ist der deutsche Anteil sogar auf über 50 % gestiegen. Beim Angebot aus konventioneller Erzeugung entfallen allerdings rund 75 % des Angebots auf die heimische Produktion.

 

Die Bio-Gemüseanbauflächen sind in Deutschland in den beiden vergangenen Jahren nur um insgesamt 6 % oder 500 Hektar auf 8.900 Hektar in 2006 gestiegen. Der Bio-Anteil an der Gemüseanbaufläche erreichte damit immerhin fast 8 %. Bei Möhren belief sich der Bio-Anteil auf 9 %, bei Roter Bete sogar auf 13 %. Preislich war das Jahr 2008 für die Bio-Erzeuger sehr erfreulich: Fast alle Kulturen erzielten 2007 im Jahresdurchschnitt Preise (Abgabe an den Bio-Großhandel, frei Rampe), die über dem mehrjährigen Mittel der Jahre 2001 bis 2006 lagen. Und bereits 2006 waren die Preise nicht schlecht gewesen.

 

Die höheren Preise sind zum einen auf die hohe Nachfrage auf dem Frischmarkt bei gleichzeitig witterungsbedingt europaweit knappen Angebotsmengen zurückzuführen, aber auch auf den gestiegenen Bedarf der Verarbeitungsindustrie. Der Handel hat sein Bio-Sortiment mit Konserven, Tiefkühl-Gemüse und Gemüsesäften 2007 spürbar erweitert. Dies ließ auch die Nachfrage nach Roter Bete für Konserven, Säfte und Babynahrung, nach Knollensellerie für Würzpulver und Fertigsuppen und nach Rot- und Weißkohl für Konserven, Tiefkühl-Gemüse und Sauerkraut steigen.

Trotz der guten Marktaussichten im Bio-Gemüsebau sind 2008 nur vereinzelt Flächenerweiterungen in Sicht: Der Bio-Gemüsebau ist derzeit nur eine Option unter vielen attraktiven Anbaumöglichkeiten; und mit den Umstellungszeiten und pflanzenbaulichen Risiken nicht unbedingt die attraktivste. Bessere Witterungsbedingungen für 2008 vorausgesetzt, könnte das heimische Angebot zwar größer als 2007 ausfallen, dies dürfte aber kaum auf größere Flächenerweiterungen zurückzuführen sein.

 

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 29.1.2008



neuartige Tomatenschnur mit 450 N (Newton) Reißlast
November 28, 2007, 8:16
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Unsere neuartige Tomatenschnur.
neuartige Tomatenschnur
Eine Kombination aus Papier- und Viskosefasern.
Diese Tomatenschnur hat eine Reißlast von bis zu 450 N (Newton)

Die Schnur findet als Leitschnur in der Tomaten-, Paprika- und Gurkenkultur im Gemüsebau Verwendung. Diese Leitschnur kann am Ende der Kulturzeit zusammen mit den Pflanzen kompostiert werden.

Die teuren Entsorgungskosten haben ein Ende. – Die neuartige Tomatenschnur mit bis zu 450 N ist zu 100% biologisch abbaubar.
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Mater-Bi kompostierbare Mulchfolie

Zertifizierter Umweltschutz
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Die Mulchfolie aus Mater-Bi ist vollständig biologisch abbaubar: Mikroorganismen im Boden wandeln die Folie in feuchter, sauerstoffreicher Umgebung zu CO² und Wasser um.
Die biologische Abbaubarkeit der Mater-Bi Werkstoffe wurde von verschiedenen Organisationen (DIN Certco, Berlin; AIB-Vincotte, Belgien; Istituto Italiano Plastici, Italien) entsprechend der gülti
gen Normen (DIN V 54900, EN 13432, UNI 10785) zertifiziert. Die ökotoxikologische Unbedenklichkeit für Tiere und Pflanzen wurde von OWS im Rahmen des „OK-Compost“, Prüfprogrammes geprüft und zertifiziert.
Mater Bi Mulchfolie

In den letzten Jahren wurden Mulchpapiere und Mulchfolien erfolgreich zur Unkrautbekämpfung eingesetzt. Wegen der fortwährenden Steigerung der Einsorgungskosten, tritt die Verwendung von kompostierbaren Materialien deutlich in den Vordergrund. PE-Folien sind Sondermüll und kosten in der Entsorgung sehr viel Geld.
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