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„Wir freuen uns, dass trotz zurückgehender Fördermittel in 2007 wieder mehr bayerische Betriebe auf Öko umgestellt haben – und dass sie dabei auf Naturland setzen“, resümiert Hans Hohenester, Präsidiumsvorsitzender von Naturland, die positive Betriebsentwicklung. Die Zahl aller verbandsgebundenen Öko-Betriebe in Bayern erhöhte sich 2007 nach Angaben der Landesvereinigung Ökologischer Landbau (LVÖ) um 3,3 % auf insgesamt 3691 Betriebe.
Bundesweit ist die Betriebszahl laut Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) um 2,8 % auf insgesamt 18.046 Betriebe gestiegen. Der bayerische Landwirtschaftsministers Josef Miller kündigte im Februar dieses Jahres an, dass ab 2009 eine Umstellungsprämie von 300 Euro pro Hektar eingeführt wird. Die Ausgleichszahlung für die Beibehaltung wird um 10 % auf 210 Euro angehoben. „Dieses Signal führt hoffentlich dazu, dass noch mehr Landwirte auf Öko umsteigen werden, um den stark steigenden Öko-Markt mit bayerischen Produkten bedienen zu können“, erklärte Arthur Stein, Naturland Landesvorsitzender aus Bayern und Vorsitzender der LVÖ.
Naturland feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum und ehrte auf der Landesversammlung Bayern langjährige Mitglieder für ihr überdurchschnittliches Engagement im Öko-Landbau. Allein über 600 Mitglieder aus Bayern sind 10 Jahre und länger bei Naturland. Am Anfang von etlichen Leuten als „Spinner“ belächelt, sind sie heute Musterbeispiele für zukunftsfähige Bauernhöfe, die für die gesamte Gesellschaft Leistungen erbringen. Die Naturland Höfe tragen zum Klima-, Boden- und Wasserschutz bei, schaffen Arbeitsplätze und pflegen die Kulturlandschaft.

